über mich

Mein Name ist Jens Oldenburg.
Ich wurde am 03.01.1962 in Bremen, Norddeutschland, geboren.
Dort ist es so flach, dass man Weihnachten schon sieht, ob Ostern Besuch kommt.

Im Alter von 17 Jahren kam ich zum ersten Mal mit der Fotografie in Berührung. Mir stand ein Fotolabor zur Verfügung und ich war sofort begeistert. Im Zuge meiner Ausbildung zum Physikalisch Technischen Assistenten konnte ich meine fotografischen Kenntnisse weiter vertiefen und begann zu experimentieren. In den Anfängen der Digitalfotografie war ich „Mann der ersten Stunde“.
Als selbständiger Informations-Elektroniker und Network-Engineer realisierte ich mehrere Projekte, die digitale Fotografie mit Datenübertragung erforderten. Das Medium Internet hatte dabei von Anfang an eine zentrale berufliche Bedeutung für mich. Doch irgendwann war diese Aufbruchstimmung vorüber, Computer wurden Alltagsgeräte.
Es gab nichts mehr zu „missionieren“.
Ich steckte meine extrem teure Digicam mit lausiger Qualität in die Tasche und begann zu reisen.
Aufgrund meiner früheren sportlichen Aktivitäten wie Boxen, Thai Boxen, Klettern und Kajak fahren hatte ich einen Fitnessgrad, der es mir ermöglichte Unternehmungen zu starten, die an Expeditionsniveau grenzten. Ich besuchte vorwiegend Länder im hohen Norden, unter anderem Island, Spitzbergen und Nordschweden, bereiste aber auch Kanada, Asien, die Türkei und natürlich Europa. Dabei legte ich Wert darauf, das gesellschaftliche Leben der Menschen zu entdecken. Ich wollte „den Puls des Lebens“ anderer Gesellschaften spüren.
In Deutschland verkehrte ich in den verschiedensten Gesellschaftskreisen und Subkulturen. Diese Erfahrungen schulten sowohl mein fotografisches Auge als auch mein Gespür für Situationen. Irgendwann ereilte mich „das Schicksal der Suchenden“. Ich brauchte Geld. Um flexibel bleiben zu können und einen Teil meiner Freiheit zu bewahren, entschied ich mich Camion-Chauffeur zu werden. So konnte ich weiterhin reisen, fotografieren, Sport treiben und mich der IT widmen.
Eine dieser Reisen führte mich in die Schweiz, was ungeahnte Folgen haben sollte. Im Juni 2007 zog ich nach drei Jahren Fernbeziehung „im Namen der Liebe“ in die Schweiz.
Wie der Zufall oder die Vorsehung es wollten, trieb mich das Leben in Basel in die Kunsttransportbranche. Bei den Kunstmessen Europas konnte ich Vergleiche ziehen und viel über Verarbeitung, Handling und Lagerung lernen. Mein Ehrgeiz wurde geweckt. Ich entschied mich meine Kunst öffentlich zu machen.
Meine Leidenschaft gehört der Street-Fotografie. Marodes, Verlassenes, Zwielichtiges, Kurioses - diese Dinge wecken bei mir besondere Aufmerksamkeit. Selbst in der eintönigsten Umgebung steckt eine Symphonie aus Licht, Schatten und Farbe. Selbst hinter der gewöhnlichsten Alltagssituation steckt eine Geschichte. Diese zu wecken, Realität und Illusion zu vermischen, das ist meine Passion.